Am 5. Mai 2026 gab es in Orlamünde eine wichtige Veranstaltung zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
Das Thema war: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar.“ Das bedeutet: Jeder Mensch hat Rechte. Diese Rechte gelten für alle. Niemand darf sie wegnehmen.
Was ist passiert? In Orlamünde gibt es eine Station für Kinderrechte. Dort geht es darum, dass Kinder mit Behinderung gute Betreuung bekommen sollen. Viele Menschen sind zur Veranstaltung gekommen. Sie wollten für eine Gesellschaft kämpfen, in der alle dabei sein können.
Was haben die Redner gesagt?
- Knut Meenzen hat eine Rede gehalten. Er hilft beim Inklusions-Café im Saale-Holzland-Kreis. Er sagte: Alle Menschen sollen gleich behandelt werden. Ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Leider gibt es noch viele Probleme, die man nicht sofort sieht. Aber sie machen es schwer, am Leben teilzuhaben. Zum Beispiel beim Konzert-Besuch, in der Politik oder im Alltag. Er sagte: „Inklusion klappt nur, wenn wir alle zusammenarbeiten.“
- Olaf Treske vom ASB Saale-Holzland-Kreis war auch da. Er hat gesagt: Die Regierung will Geld sparen. Sie will weniger Geld für Menschen mit Behinderung geben. Herr Treske sagt: Das ist falsch. Die Hilfe ist kein Geschenk. Sie ist ein Menschen-Recht. Mit dieser Hilfe sollen Menschen selbst entscheiden:
- Wo sie wohnen wollen.
- Was sie in ihrer Freizeit machen.
- Wo sie arbeiten wollen.
Was gab es noch zu sehen? Die Besucher konnten an verschiedenen Stellen etwas erfahren:
- Eberhard Tölke war da. Er ist Experte für barrierefreies Bauen. Das heißt: Häuser und Straßen bauen, damit alle sie nutzen können. Man konnte ihn Fragen stellen.
- HAN.SI war auch da. Das ist ein spezieller Anzug. Wenn man ihn anzieht, merkt man, wie es sich anfühlt, wenn man eine Behinderung hat.
- Das Projekt AGATHE hatte einen Info-Stand. Sie helfen alten einsamen Menschen.
- Das Bildungswerk BLITZ e.V. hatte Spielzeug für Kinder dabei.
Wer hat gesprochen? Diese wichtigen Personen waren als Redner dabei:
- Johann Waschnewski (Landrat vom Saale-Holzland-Kreis)
- Dennis Petschner (Beauftragter für Menschen mit Behinderung in Thüringen)
- Andreas Kotter (Vertreter vom PARITÄTISCHEN Thüringen)
- Uwe Nitsche (Bürgermeister von Orlamünde)
Danke an die Helfer! Die Veranstaltung war nur möglich dank vieler Helfer. Besonders gedankt wurde:
- Dem ASB Saale-Holzland-Kreis (für die Organisation)
- Dem Yogastudio AYUBOWAN (für Räume und Werbung)
- Der Eisdiele Nitz (für Kaffee und Kuchen)
- Der Stadt Orlamünde (für den Platz)
- Und allen anderen, die gekommen sind.
Fazit Die Veranstaltung war ein gutes Zeichen. Aber reden allein reicht nicht. Wir müssen die Rechte für Menschen mit Behinderungen auch wirklich leben und einfordern. Es ist wichtig, dass alle zusammenarbeiten. Die Pläne der Regierung, Geld zu kürzen, gefährden die Fortschritte. Das darf nicht passieren.
